GERDSEN CONTEMPORARY auf der Affordable Art Fair 2018

Auch in diesem Jahr sind wir mit unserem jungen Programm Gerdsen Contemporary auf der
Affordable Art Fair Hamburg vertreten.
Wir laden Sie ein, uns auf unserem Stand F9 (direkt neben der Bar) zu besuchen.

 

Elisabeth Tatenberg, *Hamburg
„Wolke vom 28.02.2017, 17:54 Uhr“, 2017
Öl auf Leinwand, 120 x 150 cm

 

Wir zeigen Malerei, Graphik und Skulptur aus unserem Programm junger Kunst

 

Hamburg Messe
Halle A3
(Eingang Lagerstraße, Tor A3)
15.–18. November 2018

Galerie Magnus P. Gerdsen
Galerie und Kunsthandel
AAF Hamburg, Stand F9


VORHERIGE AUSSTELLUNGEN:


Anita Rée – Retrospektive

Der Hamburger Kunsthalle gelingt mit einer großen Retrospektive zum Werk der Hamburger Malerin Anita Rée (1885 – 1933) eine lang ersehnte Würdigung dieser überregional bedeutenden Künstlerin.

Die Galerie Gerdsen trägt zu dieser Ausstellung ein wichtiges Werk als Leihgabe bei:
eine Stadtlandschaft aus dem Fischerort Positano an der Amalfiküste, wo die Künstlerin drei Jahre
(1922 -1925) ihres bewegten Lebens glücklich verbrachte. Bei dieser Arbeit handelt es sich um eines der wenigen sehr gut erhaltenen Aquarelle aus Anita Rées Phase der „Neuen Sachlichkeit“.

 

Anita Rée (1885-1933) „Positano“, 1922 Aquarell, ca. 25 x 38 cm signiert und bez. „Positano“ aus einer Hamburger Privatsammlung

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit 208 Seiten und 240 Abbildungen als Hardcover im Verlag PRESTEL, der in deutscher und in englischer Sprache erhältlich ist.

Wir empfehlen den Besuch dieser hervorragenden Ausstellung.


Anton Heyboer – HET GOEDE MOMENT

Dem Gemeentemuseum in Den Haag gelingt mit einer großen Retrospektivausstellung die Rehabilitation des „enfant terrible“ der niederländischen Moderne.

Die Galerie Gerdsen trägt als Leihgeber das Titelwerk HET GOEDE MOMENT von 1963 aus eigenem Bestand bei. 

 

 

 

HET GOEDE MOMENT, 1963, Radierung,
27 Blätter, zus. ca. 310 x 600 cm,
Galerie Magnus P. Gerdsen, Hamburg

 

Die Arbeit besteht aus 27 überarbeiteten Radierungen und ist mit ca. 3 x 6 Meter das größte seiner Werke, ein Unikat, keine Auflage. Es handelt sich um das Hauptwerk des Künstlers. Alle Teile sind dem Sammler und Förderer Jan Piers gewidmet.

1964 wurde die Arbeit auf der Documenta III in Kassel im Saal des Fredericianums zusammen mit einer Collage von Henri Matisse, sowie Skulpturen von Alexander Calder und Henry Moore ausgestellt.

Anton Heyboer (1924-2005), hatte ein Arbeitslager in Deutschland überlebt und war schwer vom Krieg traumatisiert. Nach einem Aufenthalt im psychiatrischen Krankenhaus Santpoort zog er sich Ende der fünfziger Jahre für den Rest seines Lebens auf einen Hof in Den Ilp, nahe Amsterdam, zurück.

 

Aus einem Skizzenbuch für HET GOEDE MOMENT, Gemeentemuseum, Den Haag

Anton und Maria, Vorzeichnungen für HET GOEDE MOMENT, Gemeentemuseum, Den Haag

 

Mit dem Durchbruch auf der Documenta in Kassel begann sein kometenhafter Aufstieg und Erfolg – der Kraft von Heyboers Werk und seinem einzigartigen Status in der Kunstwelt folgten etliche internationale Museen und richteten ihm Einzelausstellungen aus.

Das MoMA und das Brooklyn Museum in New York kauften und zeigten immer wieder Arbeiten (Radierungen) aus den sechziger Jahren.
Heyboer stellte mit Künstlern wie Lucian Freud, David Hockney, Jean Dubuffet aus.

Er galt neben Joseph Beuys als einer der wichtigsten europäischen Künstler aller Zeiten und wurde als solcher im LACMA in Los Angelos gezeigt.

Im Jahre 1975 erhielt Anton Heyboer, zu dem Zeitpunkt ein Künstler mit bestem internationalen Ruf, eine sehr große Retrospektivausstellung im Stedelijk Museum Amsterdam. Zum ersten Mal präsentierte er auch Gemälde im Großformat. Die Ausstellung kann als ein Höhepunkt seiner Karriere angesehen werden, markiert aber auch das Ende seiner stetig gewachsenen internationalen Reputation. Heyboer hatte zunehmend Schwierigkeiten, seine Rolle als erfolgreicher Künstler zu bewältigen. Nach der Ausstellung zerstörte er fast alle Gemälde, indem er sie mit roter Farbe unkenntlich machte. Er zog sich aus der Kunstwelt zurück und trennte sich von seinen Galerien wie z. B. der renommierten „Galerie der Spiegel“ in Köln und „Espace“ in Haarlem. Fortan verkaufte er seine Werke von seinem Hof in Den Ilp aus und nahm eine zunehmend schelmische Haltung gegenüber Kunst- und Museumsbetrieb ein.
Die Kunstwelt nahm ihn nicht mehr ernst, eroberte er doch die Welt des Showgeschäfts und der Klatschspalten. Der Künstler versank mit seinem Spätwerk in der Bedeutungslosigkeit.

Doede Hardeman, dem Chefkurator des Gemeentemuseums, ist es zu verdanken, dass der Künster jetzt in Den Haag mit seinen Spitzenwerken, meist aus Museumsbesitz, gezeigt und gewürdigt wird. In der Ausstellung wird die Entwicklung seines künstlerischen Schaffens mit dem Schwerpunkt auf die Periode 1956 – 1977 fokussiert.
Der Katalog zur Ausstellung zeigt Neuentdeckungen aus dem Dokumenta-Archiv, bisher unbekannte Fotoarbeiten, sowie etliche Aufsätze von Heyboer-Spezialisten wie Hans Locher, Doede Hardemann, Kees Keijer u.a.

 

 Wir empfehlen den Besuch dieses hervorrangenden Museums und der Ausstellung
Anton Heyboer – HET GOEDE MOMENT, 26. August 2017 bis 4. Februar 2018.

© Piet Gispen photographer/Den Haag


 


Henry Moore – Impuls für Europa

 

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In der Sonderausstellung im LWL-Landesmuseum in Münster werden neben Werken Moores
(1898 – 1986) Exponate von Künstlern, die Moore inspirierten und /oder mit denen er sich austauschte, gezeigt. Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen Tate London und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur. Die Galerie Gerdsen trägt als Leihgeber zwei frühe Werke des Bildhauers
Bernhard Heiliger (1915-1995) bei:

 

Bernhard Heiliger (1915-1995), "Liegende", 1948, Bronze, 31 x 62 x 24 cm, Wvz. Wellmann 78, Ex. 6/7; Guss H. Noack Berlin
Bernhard Heiliger (1915-1995),  „Liegende“, 1948, Bronze, 31 x 62 x 24 cm, Wvz. Wellmann 78, Ex. 6/7; Guss, H. Noack Berlin

 

Bernhard Heiliger (1915-1995), „Kleine Liegende", 1948, 13 x 43 x 20 cm, Wvz. Wellmann 79, Zementguss
Bernhard Heiliger (1915-1995), „Kleine Liegende“, 1948, 13 x 43 x 20 cm, Wvz. Wellmann 79, Zementguss

Henry Moore gehört zu den wichtigsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein anderer gilt er heute noch als Inbegriff des „modernen Künstlers“. Die Ausstellung zeigt auf, warum Moore, der bereits zu Lebzeiten als „Picasso der Skulptur“ gefeiert wurde, die Bildhauerei in einem solchen Maß dominierte, dass er selbst eine jüngere Künstlergeneration in den Bann zog.

Es erscheint ein umfangreicher bebildeter Katalog in deutscher und englischer Sprache.
Kuratoren: Dr. Tanja Pirsig-Marshall, LWL Museum und Chris Stephens, Tate, London.
Dauer: 11. November 2016 bis 19. März 2017

 

Wir empfehlen Ihnen den Besuch dieser hervorragenden Ausstellung.


Inventory – Neuankäufe der Galerie

Derzeit zeigen wir in der Galerie:

Emil Nolde
Georg Tappert
Fritz Friedrich
Ivo Hauptmann
Siegward Sprotte
Oskar Koller
Fritz Koenig
Horst Janssen
u.a.

 

Ivo Hauptmann (1886-1973) "Elbe", 1920er Jahre, Öl/Leinwand, ca. 35 x 47 cm, signiert u. links
Ivo Hauptmann (1886-1973), „Elbe“, 1920er Jahre, Öl/Leinwand, ca. 35 x 47 cm, signiert u. links

Von klein auf wird das künstlerische Talent Ivo Hauptmanns vom welt- und kulturoffenen Vater, dem Dichter Gerhart Hauptmann, gefördert.
Dem 17-jährigen ermöglicht dieser eine viermonatige Reise nach Paris. Mit seinem Kollegen Harry Graf Kessler besucht er die Ateliers der Großen der französischen Avantgarde: Bonnard, Denis, Maillol, Vuillard u.a.. Dazu studiert er an der Académie Julien. Zurück in Berlin lernt er den Winter über bei Lovis Corinth, dessen Kunst ihn als Gegenpol zur französischen Malerei ebenfalls beeindruckt.

Es folgen Studienjahre (1904 – 1908) in Weimar und Studienreisen durch ganz Europa, dann ab 1908 weitere vier Jahre in Paris. Das Angebot, Mitglied der Künstlergemeinschaft „Brücke“ (Dresden) zu werden, schlägt er aus. Hauptmann wollt lieber noch in Paris bleiben.

Entscheidend für seine künstlerische Entwicklung ist die Freundschaft zu Georges Seurat und ab 1910 Paul Signac.

Im ersten Weltkrieg erlebt er als Soldat die sinnlosen Grauen und ist nach dem Krieg aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, einen anderen Job auszuüben.

Trotzdem ist er sowohl bei der Gründung der Freien Sezession in Berlin, als auch bei der der Hamburgischen Sezession, deren Vorsitzender er 1932 wird, dabei.

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten führt zwar zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten, von lebensbedrohlicher Verfolgung bleibt Hauptmann aber verschont.

Unser Bild entstand nach 1920. In dieser Zeit führt der Maler zusammen, was er an künstlerischen Erfahrungen gesammelt hat. Hauptmann malt nicht das, was er unmittelbar vor Augen hat, sondern baut aus dem Beobachteten das Bild neu und eigenständig zusammen. Formal nimmt er einige Elemente wie die Betonung der Kontur und die starke Farbpalette vom Expressionismus auf, jedoch zeigt er die Schönheit der Welt und möchte nicht auf tieferliegende hintergründige Wahrheiten wie die Expressionisten hinweisen.

Das Gemälde ist von sehr guter Erhaltung.

Sammlungen (Auswahl):

Hamburger Kunsthalle
Altonaer Museum
Schleswig-Holsteinische Museen, Schloß Gottorf, Schleswig
Ostdeutsche Galerie, Regensburg
Hauptmann-Haus, Hiddensee
Gerhard Hauptmann Museum, Erkner bei Berlin


GERDSEN CONTEMPORARY auf der Affordable Art Fair 2016


Der Katalog Rasmus Hirthe wird auf der AAF 2016 vorgestellt:

 

Titel Katalog Rasmus Hirthe, 2016

 

Mit unserem jungen Programm GERDSEN CONTEMPORARY sind wir auch in diesem Jahr auf der Affordable Art Fair Hamburg vertreten.

Logo AAF klVom 9. – 13. November 2016 zeigen wir Malerei, Graphik und Skulptur
zeitgenössischer Künstler:

 

Kai Quedens (click)
Klaus Fußmann (click)
Nikola Dimitrov (click)
Rasmus Hirthe (click)
Paul Raas (click)
Michael Ramsauer (click)
Wolfgang Müller-Jakob (click)
Oliver Christmann
Götz Sambale
Ansgar Skiba

Weiterhin finden Sie Editionen von Heinz Mack, Stefan Balkenhol, Daniel Richter, Gustav Kluge, Fritz Koenig, Bruno Bruni, Jerry Zeniuk, ELIOT, John Armleder, James Reineking u.a.


„Die Energie der Farbe“

 

GERDSEN CONTEMPORARY zeigt

Oliver Christmann
Malerei

o.T., D5, 2013, 70 X 140 cm
o.T., D5, 2013, 70 X 140 cm

Das neue Jahr 2016 starten wir mit der Einzelausstellung eines Talents, welches uns im letzten Jahr besonders aufgefallen ist.

Bei Oliver Christmann ist die Farbe Anlass des Bildes.

„Ausgangspunkt meiner Arbeit ist der unmittelbare sinnliche Reiz der Farbsubstanz, der Reiz des Farbtons in Verbindung mit der saftigen Materialität der Malfarbe“, notiert der Maler.

 

Raumansicht 1 Christmann

Intuitiv nimmt uns die Leuchtkraft und das strahlende, Licht transportierende Kolorit gefangen. Die Aufteilung seiner Bilder bricht mit der reinen Farbfeldmalerei auf spannende Weise indem er sich in einer Bildhäfte auf Gegenstände aus der Natur bezieht, die beim Betrachten zusammen mit der anderen, die die Materialität der Farbe betont, zu einem für jeden individuellen Ensemble verschmilzt.

Christmanns Malerei ist von großer optimistischer Strahlkraft und bringt Licht in den Alltag.

 

Raumansicht 2 Christmann


GERDSEN CONTEMPORARY

zeigt Zeitgenössische Künstler

auf der Affordable Art Fair, 19. – 22. November 2015

Logo AAF kl

 

 

Stand F 08 in Halle A3 der Hamburg Messe

MALEREI, GRAPHIK, SKULPTUR

galerie_gerdsen_2015_end_003

 

 

 

 

von Nikola Dimitrov, Rasmus Hirthe, Götz Sambale, Oliver Christmann, Kang Hyun Duck, Kai Quedens, Eliot Hennings, Stephan Balkenhol, Wolfgang Müller-Jakob, Christiane Baumgartner, Klaus Fußmann u. a.


„Sommergäste“

 

Neuerwerbungen der Galerie

Ernst Barlach  Käthe Kollwitz  Emil Nolde  Georg Tappert  Horst Janssen Siegward Sprotte ….
August / September, 2015

Jansen-Etüde-
Horst Janssen (1929-1995)
„1. Etüde“, 1988/89, Aquarell u. Gouache über
Radierung in Rotbraun auf Büttenkarton
signiert, datiert, gewidmet